Winter-Retreat in der Spitzmühle Strausberg (bei Berlin)

Winter-Retreat in der Spitzmühle in Strausberg (bei Berlin)
Das letzte Retreat im September ist nicht so lange her, aber da die Rückmeldungen und Erfahrungen so transformativ und heilsam waren, habe ich mich entschieden, schon im Januar das nächste Retreat zu planen. Glücklicherweise konnte ich noch einen Termin in der begehrten Spitzmühle bekommen!
Die Spitzmühle in Strausberg liegt mitten im Wald am Bötzsee, hat ein riesiges Wassergrundstück mit exklusivem Zugang zum See, eine Sauna und einen idyllischen, holzfeuerbetriebenen Whirlpool direkt am Wasser. Außerdem steht uns erstmalig der neu gebaute Gruppenraum zur Verfügung.
Dies sind ideale Umstände, um uns der Deep Honesty Gruppenarbeit zu widmen.
Deep Honesty
Nachdem ich mich intensiv mit “Radical Honesty” und der Gruppen-Traumaarbeit von Gopal Norbert Klein auseinandergesetzt habe, bin auch ich zu dem Schluss gekommen, dass viele emotionale Themen erst in der Gruppenarbeit wirklich transformiert werden können. So habe ich die Prinzipien von “Radical Honesty”, NARM und anderen Traumatherapien sowie meine persönliche therapeutische Erfahrung zusammengefügt und nenne diese Arbeit “Deep Honesty”.
Für Millionen von Jahren war es für unsere biologischen Vorfahren ganz selbstverständlich, ständig in der Gruppe und emotional transparent zu sein: Gefühle waren sofort sichtbar und wurden gefühlt. Erst die Entwicklung unseres strategisch denkenden Verstandes und Scham-Mechanismen haben uns dazu gebracht, uns mit Lügen, Verstellen und Zurückhalten von Gefühlen so zu isolieren, wie wir heute sind. Damit haben wir den Anschluss verloren – sowohl an unser “Rudel” als auch an uns selbst.
Nur wenn wir uns ehrlich zeigen mit all unseren Gefühlen, können wir die tiefe Verbundenheit erfahren, die in jedem Menschen angelegt ist. Und nur durch die Erfahrung von Verbundenheit kann tiefere Heilung geschehen, kann das in Fluss kommen, was bisher festgehalten war.
Bei Deep Honesty gibt es ein grenzenloses Ja zu allem, was in Menschen auftauchen kann. Getragen von dieser Akzeptanz erzeugen wir mit der Gruppe ein Feld von Annahme und Sicherheit, in dem wir uns zeigen dürfen, wie wir sind – mit all unseren Gefühlen, Anteilen, Wünschen, Licht- und Schattenseiten. In diesen Prozessen können wir heilen und Freiheit und Verbundenheit erfahren.
Ganz wichtig: Du kannst die Arbeit auch erst einmal bezeugen und auf dich wirken lassen. Du wirst bei Deep Honesty zu nichts gedrängt oder gezwungen. Du darfst dich dann mitteilen, wenn es sich für dich stimmig anfühlt und so tief gehen wie du gerade möchtest. Selbst wenn du nur die Prozesse der anderen mitfühlst, kann eine Menge in dir bewegt und transformiert werden.
Auf einem Retreat geht die Gruppenarbeit weit über die Gruppensitzungen hinaus: Denn die gemeinsamen Mahlzeiten, Unternehmungen, Spaziergänge, Gespräche und Spiele sind wunderbare Erfahrungen, die die Verbundenheit und neue Kontakterfahrungen intensivieren.

Meditation
Jeden Morgen wird es eine Meditationssitzung geben, in der wir 30 Min. angeleitet meditieren und dann Raum ist für Fragen zu Meditation und Advaita Vedanta, was übersetzt die Lehre der Nicht-Dualität ist („Non-Duality“). Schwerpunkte dieser Praxis sind Präsenz, genaues Erforschen des Bewusstseins und deiner Erfahrung, Anstrengungslosigkeit und Nicht-Tun. Du kannst dabei erfahren, was du eigentlich bist: Raum, Unendlichkeit, Akzeptanz und Liebe. Diese Aspekte werden die Gruppenarbeit und dich unterstützen und tragen.
Teilnehmerstimmen:
“Fünf Tage beim Deep Honesty Retreat auf Gut Pohnstorf mit Benedikt Zeitner liegen hinter mir, und ich bin tief beeindruckt und berührt von der Qualität und Tragkraft dessen, was in dieser intensiven Zeit in Bewegung kommen durfte.
Benedikt hält einen Raum, der radikale Ehrlichkeit, maximale Sicherheit und echte Tiefe miteinander verbindet. Die Prozesse waren für mich persönlich von tiefgreifender Transformation. Im geschützten Rahmen konnte ich Jahrzehnte lang gebundene Trauma-Energie auf somatischer Ebene loslassen. Die körperliche Resonanz darauf war unmittelbar und nachhaltig: Chronische Rückenschmerzen haben sich seither deutlich gebessert – ein eindrücklicher Beweis dafür, wie eng psychische Integrität und körperliche Regulation miteinander verknüpft sind, dafür bin ich unendlich dankbar.
Auch im Alltag zeigt sich die Wirksamkeit dieses Retreats auf allen Ebenen: Ich erlebe eine spürbar größere innere Ruhe und Zufriedenheit, während alte, automatische Leistungsstrategien zunehmend in den Hintergrund treten. Diese Gelassenheit strahlt spürbar in mein Familienleben mit meinen Kindern ebenso wie in meine eigene therapeutische Arbeit aus.
Vielen Dank, lieber Benedikt, für diese wertvolle Arbeit.“
(Christine H.)
„Kurz nach dem Retreat fühle ich mich wohl in meinem Körper und Sein. Da ist Hoffnung und Freude, dass gesunder Kontakt möglich ist. Ich kann für mich sorgen, frei und unabhängig sein und mich gleichzeitig in Kontakten mit Traurigkeit sicher zeigen und gesehen fühlen. Dass beides zusammengeht, ist für mich eine berührende und stärkende Erfahrung.
3 Wochen nach dem Retreat habe ich noch Kontakte zu Teilnehmern. Ich erlebe, dass ich mein zwischenmenschliches Dasein auf ein anderes, offeneres Niveau gebracht habe. Immer wieder erinnere ich mich an Schlüsselmomente, die mich heute anders handeln und sein lassen. Dankbarkeit für deine professionelle und sensible Leitung.“
(Claudius F.)
„Es ist mir in der Woche nach dem Wochenende so gut gegangen wie das letzte Mal als Jugendliche. Ich kann mich, meine Gefühle, meine Vergangenheit, mein Leben nun viel mehr akzeptieren. Und ich erlebe so viel mehr Kraft für meine Grenzen und Bedürfnisse einzustehen! Meine Freundschaften haben sich vertieft, weil ich meine Nähewünsche mitgeteilt habe und diese erfüllt wurden, obwohl ich mir sicher war, dass jetzt die Beziehung vorbei ist. Benedikts starke liebevolle Präsenz, Kompetenz und Klarheit haben maßgeblich für diesen inneren Wachstumsprozess gesorgt. Ich könnte nicht dankbarer sein, jemanden wie ihn in meinem Leben zu wissen.“
(Lena Z.)
Lieber Benedikt,
ich weiß gar nicht, welche Worte dafür passen, das letzte Wochenende wiederzugeben. Es war einfach nur krass verändernd. Und so wahnsinnig wohltuend, dass ich keine Worte dafür finde. Ich fühle riesige Dankbarkeit für die Art und Weise, wie Du mit den Teilnehmern umgehst, so dass ich mich in der Gruppe wirklich geborgen gefühlt habe und mit dieser Sicherheit auch sehr sensible Prozesse möglich waren. Außerdem möchte ich Dich dafür wertschätzen, wie wertschätzend und respektvoll Du Dich auch in solchen Situationen gezeigt hast, die Dich selber betroffen haben und Du Dir gleichzeitig auch selber treu sein konntest. Hut ab und Danke.
Ich bin heilfroh, dass ich mir Deinen Kurs gegönnt habe und bin überzeugt, es war nicht der Letzte.
(Gisa Z.)
Ich habe noch nie so bitterlich weinen und im nächsten Moment so herzlich lachen können.
(Raissa C.)

Videos
Hier findest du einige Videos, die wesentliche Bestandteile meine Arbeit demonstrieren:
Öffentliche Deep Honesty Sitzung: https://youtu.be/4CLRJpOugrA
kommentierte Prozessbegleitung „Angst sich zu zeigen“: https://youtu.be/8dkWvlQZ26Y
kommentierte Prozessbegleitung „Arbeit mit frühem Trauma: https://youtu.be/7T0xB5gSIxQ
“Reality Check – Schluss mit sozialen Ängsten, Unsicherheit & Nervosität”: https://www.youtube.com/watch?v=Dk7IuOMIOak

Zeitlicher Ablauf (Änderungen möglich!)
Mittwoch, 13. Januar
ab 18 Uhr Anreise
19 Uhr Abendessen
20-21:30 Uhr Gruppenarbeit
Donnerstag – Samstag, 14.-16. Januar
7:30 Uhr Meditation & Non-Duality
8:30 Uhr Frühstück
10-13 Uhr Gruppenarbeit
13 Uhr Mittagessen
16:30-19 Uhr Gruppenarbeit
19 Uhr Abendessen
Sonntag, 17. Januar
7:30 Uhr Meditation & Non-Duality
8:30 Uhr Frühstück
10-13 Uhr Gruppenarbeit
13 Uhr Mittagessen
danach Abreise
Bitte plane deine rechtzeitige Anreise sorgfältig – ein verspäteter Einstieg in das Retreat ist nicht möglich, da der Gruppenprozess nur gemeinsam starten kann.
Kosten
Der Retreatbeitrag beträgt 790 €. Die Kosten für Unterbringung und Vollverpflegung (vegetarisch/vegan) betragen insgesamt für die 4 Tage:
- Doppelzimmer: 392 € (=1182 € Gesamtpreis)
- Einzelzimmer: 492 €
(=1282 € Gesamtpreis) - Einzelzimmer mit geteiltem Bad (mit 1 anderen Person, evtl. bekommst du dann ein Durchgangszimmer): 392 €
Bettwäsche und Handtücher sind inklusive. Ein Saunahandtuch auszuleihen kostet 3 €.
Du musst dein Zimmer in der Spitzmühle nicht separat buchen. Mit der Ticketauswahl unten auf der Seite ist dir deine Zimmerkategorie gesichert. Du erhältst im Anschluss die Bankverbindung für die Bezahlung der Unterkunfts- und Verpflegungskosten per Überweisung.
Für Menschen mit geringem Einkommen bzw. Vermögen gibt es 3 ermäßigte Tickets. Ich freue mich, wenn du dann bei kleineren Aufgaben vor Ort unterstützen kannst. Bei der Spitzmühle bedeutet das beim Auf- und Abbau zu helfen und den holzbetriebenen Whirlpool zu befeuern und zu reinigen.
(Hinweis: Die Winterbilder habe ich mit KI aus Sommerbildern erzeugt – ich kann natürlich leider nicht garantieren, dass es schneit und dabei so schön die Sonne scheint!)
Stornierung
Für den Retreatbeitrag und die Kosten für Unterkunft und Verpflegung gelten meine regulären Stornierungsbedingungen aus den AGB.
Ich empfehle dir, deine Anreise so zu buchen, dass sie auch kurzfristig stornierbar ist und gegebenenfalls eine Ausfallversicherung abzuschließen.
Diese Arbeit ist nicht geeignet für Schwangere, Menschen in aktiven Psychosen oder Menschen mit starken Persönlichkeitsstörungen. Schreib mir gerne eine eMail, wenn du nicht sicher bist, ob die Arbeit für dich geeignet ist oder wenn du in der Vergangenheit einmal eine Psychose oder psychotische Episode erlebt hast!
Beim Buchungsvorgang auf meiner Webseite zahlst du ausschließlich den Retreatbeitrag in Höhe von 790 €. Der Betrag in Klammern betrifft die zusätzlichen Kosten für Unterkunft und Verpflegung, die du im Anschluss an die Spitzmühle überweist.